Aus Beton kann man prima Möbel bauen

Beton erobert den Lifestyle. Grau, hart und hässlich. Das Image von Beton war eigentlich noch nie das allerbeste. Dies beginnt sich aber, gerade in den letzten Jahren, zu wandeln. Moderne Designer und Firmen entdecken den am meisten unterschätzten und meistverbrauchten Baustoff der Welt.
Im folgenden wollen wir Ihnen einige Beispiele moderner Design-Anwendungen von Beton geben. Beton ist nämlich vielfältig einsetzbar, unendlich formbar, stabil, reißfest, flexibel und jetzt auch : schön.
Die Designstudio “Metrofarm” aus Berlin entwickelt Bänke und Tische aus Beton und ringt damit sehr erfolgreich in die junge und moderne Möbelszene vor.
Die Bänke werden aus zwei gegossenen Betonbeinen hergestellt und mit verschiedenen Sitzoberflächen kombiniert. Eichenholz, linoleumbezogene Tischlerplatte, lederbespannte Multiplexplatte sind im Angebot.
Weiter Informationen finden sie auf der Homepage www.metrofarm.net
Die Beton-Palette der Freiburger Firma „Villa Rocca“ umfasst Innenausbauten von Läden, Küchen oder Bädern sowie individuellen Möbelbau
In enger Zusammenarbeit mit Produktdesignern, werden die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Werkstoffes Beton permanent erweitert.
Die Palette reicht von Stühlen über freistehende Objektwände bis hin zum High-End Plattenspieler. In der Regel entsteht jedes Produkt als Einzelanfertigung nach individuellen Vorgaben.
Villa Rocca beliefert über die Grenzen hinweg - die Kunden kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und zunehmend auch aus dem übrigen europäischen Ausland.
Betonböden und Waschtischplatten, Regalsysteme produziert das Kölner Unternehmen „Werkform“.
Beton+ ist ein modulares Möbelsystem auf Betonbasis. Das System besteht aus feinen Betonelementen, die durch unterspannte Stahlgurte ihre feste Verbindung erhalten.
Die Seitenwände sind aus Aluminium, wahlweise auch aus Stahl oder Hartholz. Die einzelnen Elemente haben eine Breite von 60 cm, eine Tiefe von 40 cm und besitzen an den Randzonen eine Stärke von nur 8 mm.
Das System besticht durch seinen filigranen Umgang mit dem Material Beton, das hier in einer ästhetischen Anmutung neu in Szene gesetzt wird.
Wie weit es Beton in seinem Imagewandel schon gebracht hat zeigt auch das Wandsystem - Betonfurnier von Werkform. Beton wird nicht mehr versteckt, sondern als Verkleidung bewusst eingesetzt.
Ein neuer Werkstoff, eine Verbindung von Textilgewebe und Beton, ist Ausgangsbasis für ein Wandsystem für den Außen- und Innenbereich. Die Firma Werkform bezeichnet dieses Material auch als ‘Betonfurnier’, da es bei einer Stärke von nur 3 mm auch ideal zum verkleiden von Möbeln und Türen dient.
Durch die textile Trägersubstanz ist es möglich, die Eigenschaften des Betons mit der Gestaltungsvielfalt und Formbarkeit eines Stoffgewebes zu vereinen und so für den Wandverkleidungbau anwendbar zu machen.
Die Textilstruktur und das Material Beton ergeben eine eigenständige Qualität die auch unter Witterungseinfluß erhalten bleibt.
Auf Betoninterieurs aller Art ist das österreichische Unternehmen „Concreto“ spezialisiert – ob Waschbecken, Kamine, Regale, Tische oder ganze Küchenzeilen.
Vitrinen, Weinregale und Sitzmöbel sind bei “Living Concrete” in Köln zu haben.
Und die Esslinger Designer von “Form in Funktion” präsentieren sogar Stereoboxen und Sideboards. Die Gebrauchseigenschaften der Möbel sind denen von Naturstein ähnlich.
Noch sind solche Designerobjekte allerdings hochwertige Einzelteile.









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